Du alleine bist für dein Glück verantwortlich

Wir sollten lernen achtsam und wachsam
mit unseren Gedanken umzugehen


Im Kopf beginnt alles. Ob Gesundheit oder Krankheit, ob Erfolg oder Misserfolg, ob Gelassenheit oder Hektik, ob Liebe oder Eifersucht, ob Freundschaft oder Feindschaft. Alles hat seinen Ursprung im Kopf der Menschen. Im Kopf entstehen unsere Träume, Ideen, Visionen, Wünsche, Entscheidungen... Gedanken, die zu Worten und Handlungen umgesetzt werden. Jeder Mensch beeinflusst und entscheidet selbst, welche „Qualität“ sie haben – ob positiv oder negativ, ob erfolgreich oder erfolglos – bis hin zu den „selbsterfüllenden Prophezeiungen“.


Wer kennt nicht Gedanken und Worte: „Das schaffe ich nicht...“, „Das ist unmöglich...“, „Ich glaube, ich werde krank...“, „Ich habe es schon vorher gewusst, dass ich verliere...“, „Ich bin zu dumm...“. Wir alle hatten schon diese und ähnliche Gedanken gehabt, Worte gesprochen oder gehört.

Viele Menschen denken zuerst an negative Möglichkeiten – statt sich auf das Positive, an das Erreichen eines Zieles, eines gewünschten Zustandes zu konzentrieren... In Gedanken, in Worten und in Handlungen. Da uns niemand zwingt, an das Negative zu denken (außer wir selbst), wäre es doch für das persönliche Wohlbefinden, für den persönlichen Erfolg, für das Erreichen persönlicher Ziele wesentlich besser, an das Positive, an das Erfreuliche zu denken. Positive Gedanken sind wie ein Regenbogen, der die Sonne nach einem trüben Regentag ankündigt. Die Geschichte vom Regenbogen besagt, dass dort, wo der Regenbogen beginnt, ein großer Schatz verborgen ist. Doch bisher hat niemand diesen Schatz gefunden.




In der Lebens-Schule lerne ich Ihnen, den Regenbogen in sich zu suchen und Sie werden am Beginn des Regenbogens Ihren persönlichen, inneren Schatz wieder finden: Liebe, Zufriedenheit, Erfolg, Dankbarkeit, Mut, Optimismus, Lebensharmonie, Freude, Gesundheit. Wir werden dort gemeinsam lernen, positiv zu denken und den Glauben an uns selbst aufzubauen.

Machen wir uns bewusst: Derjenige kann, welcher glaubt, er kann. Und wer nicht glaubt, dass er kann, der kann auch nicht. Wir müssen damit aufhören, außerhalb von uns die Verantwortlichen für unsere momentane Lebenssituation zu sehen. Unsere Jungendlichen sind gewalttätig, weil wir es sind. Sie sind materialistisch, weil wir es ihnen vorleben. Sie benehmen sich verrückt, weil wir uns verrückt benehmen. Wenn sie mit der Sexualität manipulativ, unverantwortlich, schändlich umgehen, dann weil sie sehen, dass wir dasselbe tun. Hören wir also damit auf, sie zu verurteilen und beginnen wir uns selbstkritisch zuzuhören und zu beobachten. Hören wir auch damit auf, uns selbst zu verurteilen. Beginnen wir damit uns wieder selbst zu lieben und zu uns selbst gut zu sein.


Bringen wir unser Licht zum Leuchten

Für die gesamte Menschheit hat die Umwandlung zum Bewusstwerden der individuellen Persönlichkeit bereits begonnen. Denn die Persönlichkeit, das Person-Sein, ist der tiefste Kern des Menschen; je mehr er sich daher dessen bewusst wird, desto mehr ist er Mensch. Das aber bedeutet gleichzeitig das Verlangen nach und den Anspruch auf größere persönliche Freiheit. Dieser Anspruch ist heute bei der jüngeren Generation unverkennbar. Wenn man dieses wahrnimmt, so weiß man, dass ein solches Verlangen nicht leichthin als Aufsässigkeit und Ungehorsam abgetan werden darf oder kann. Die Kinder bestehen mit Recht darauf, in vielen Dingen gefragt zu werden und in irgendeiner Weise bei Entscheidungen mitzubestimmen, die ihre Person angehen.

Wir müssen
imstande sein, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, und, was eng damit zusammenhängt, aufrichtig sein. Zwei Dinge sind in der Gegenwart besonders deutlich, welche die Beziehung von Mensch zu Mensch ständig bedrohen und überwunden werden müssen, bevor man von irgendeinem System eine Besserung dieser Beziehung bzw. Erziehung erhoffen kann.


Das erste ist, dass wir in unserem Denken fast immer von Urteilen geblendet sind. Es gibt kaum Menschen, die vor- und urteilslos denken können.
Das zweite ist, dass es kaum Menschen gibt, die aufrichtig, ehrlich und wahrhaftig sind und ich muss hinzufügen: die überhaupt im Stande sind aufrichtig zu sein, obwohl sie es sein möchten und vielleicht auch meinen, dass sie es sind.

Die einzige Ausnahme bilden die Kinder, soweit nicht auch sie schon von den Erwachsenen angesteckt sind. Wer das nicht glaubt, sollte sich, nachdem er etwas gesagt oder getan hat, immer wieder fragen, was die Gründe waren, aus denen er etwas so und nicht anders gesagt oder getan hat.
Die Folge davon ist, dass man kaum einen anderen traut und immer in Sorge ist, hintergangen zu werden. Solange die Lage so bleibt, ist ein Vertrauen, wie es für ein glückliches Miteinander innerhalb der Familie oder überhaupt unter den Menschen erforderlich ist, nicht möglich. So kann auch unter den Menschen keine wahre Liebe bestehen, die doch das kostbarstes Geschenk des Himmels ist und ohne die kein System die Menschheit glücklich machen kann.


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